Bitterfelder Weg



Ausschnitt aus "Brigade Mamai" von Walter Dötsch (1961)Auf den Bitterfelder Konferenzen (1. Konferenz 1959 / 2. Konferenz 1964) wurde der "Bitterfelder Weg" festgeschrieben.
Die erste, eigentlich als Autorentagung des Mitteldeutschen Verlages Halles angesetzt,
stand unter der Losung: "Greif zur Feder Kumpel, die sozialistische deutsche Nationalkultur braucht dich!"
Ihre Hauptforderung war auf die Veränderung der Lebensweise der Kunstschaffenden gerichtet, auf ihre enge Verbindung mit der Arbeit und dem Leben der Arbeiter in Stadt und Land. So sollte einerseits die Kultur in die Arbeiterschaft getragen, andererseits die bildenden Künstler durch die Arbeiterschaft erzogen werden.
Auf der 2. Bitterfelder Konferenz wurden die Zielsetzungen des Bitterfelder Weges bestätigt.
Im Dezember 1965 wurde der Bitterfelder Weg aufgegeben, da das Konzept, Künstler durch den Einsatz in der Produktion zu disziplinieren, gescheitert war.
Beide Konferenzen fanden im Kulturpalast des Elektrochemischen Kombinats Bitterfeld statt.

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