Kontroverse zwischen Heym und Ulbricht

Erst der IV. Schriftstellerkongreß offenbart, dass die Bevormundung der Literatur nicht hingenommen wird. Zwischen Stefan Heym und Walter Ulbricht sowie dem systemtreuen Willy Bredel kommt es zu einer heftigen Kontroverse. Heym wendet sich gegen die "hölzerne Primitivität" der DDR-Literatur. "Wir können in dem, was wir sagen wollen und zu sagen verpflichtet sind, nur richtig entscheiden, wenn wir die Menschen richtig einschätzen, über die und für die wir schreiben."
Heym hat jedoch den Mut, den Lügen und Unterstellungen, die Bredel und "der örtliche Stalin" öffentlich gegen ihn vorbringen, vor dem versammelten Kongress zu widersprechen.

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