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Landolf Scherzer - Schriftsteller, Journalist



Foto: Internet

Angaben zur Biografie

1941 wird Landolf Scherzer in Dresden geboren, aufgewachsen ist er jedoch in der Lausitz.

Abitur, Nationale Volksarmee (NVA), Volontariat bei der "Lausitzer Rundschau" in Cottbus
1962 - 1965 Journalistikstudium an der Karl-Marx-Universität in Leipzig, Exmatrikulation kurz vor Beendigung des Studiums, da er gemeinsam mit Klaus Schlesinger und Jean Villain kritische Reportagen für die Zeitschrift NBI schreibt
1965 - 1975 nach der Exmatrikulation "zur Bewährung" in die Suhler Provinz geschickt, wo er zehn Jahre bei der Tageszeitung "Freies Wort" als Journalist arbeitet
1975 freischaffender Schriftsteller, schreibt Reportagen, Hörspiele und Theaterstücke.
1994 Vorsitzender des Schriftstellerverbandes in Thüringen
1999 ist er Berichterstatter im Thüringer Landtag. Seine Akkreditierung als letzter Journalist liefert den Titel zu dem im Folgejahr erscheinenden Buch "Der Letzte".


Scherzer lebt in Dietzhausen bei Suhl.

Heinrich-Heine-Preis (DDR)

Werkauswahl

1973 "Südthüringer Panorama"
1975 "Spreewaldfahrten"
"Nahaufnahmen aus Sibirien und dem Sowjetischen Orient"
1983 "Fänger und Gefangene 2386 Stunden vor Labrador und anderswo"
1984 "Bom dia, weißer Bruder. Erlebnisse am Sambesi"
1986 "Das Camp von Matundo"
1988 "Der Erste"
1993 "Am Sarg von Sojus"
1997 "Der Zweite"
1997 "Mitleid ist umsonst, Neid musst du dir erarbeiten" (Reportagen)
2000 "Der Letzte"