Pressestimmen zu "Matulla und Busch"

"Schlesingers Erzählung ist kein realistisches Buch über die Problematik von Grundstücksspekulation und Häuserbesetzung; ... die ziemlich klischeehaft entworfene Hausbesetzerszene ist lediglich der Hintergrund für die meisterlich gezeichneten Porträts der beiden alten Männer. Sie und ihr Leben, ..., sind präzise beobachtet und genau beschrieben ... 'Matulla und Busch' ist also kein Protokoll von Alltagswirklichkeit, sondern ein höchst artifizielles Kunstprodukt. Daß es so leicht anmutet, spricht für die Könnerschaft des Erzähler Klaus Schlesingers."

Quelle: Jürgen P. Wallmann: Rheinischer Merkur / Christ und Welt, Nr. 32, 10.8.1984)


"Schlesingers Sehnsucht nach der Sozialutopie vom Zusammenleben verschiedener Generationen, vom gemeinsamen Kampf gegen den Abriss eines alten Hauses lässt das alte Westberlin wieder auferstehen."

Quelle: Andreas Hergeth: die tageszeitung, 22.12.2001.

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