Pressestimme zu "Berliner Geschichten"

"Die Idee zu einer Sammlung von Berlin-Geschichten, die unabhängig vom staatlich gelenkten Literatur- und Zensurbetrieb allein in der Regie der teilnehmenden Autoren gedeihen sollte, entstand zu einer Zeit, als im Auf und Ab der politischen Repression gerade wieder einmal Tauwetter eingesetzt hatte. Ulbricht war 1971 entmachtet worden, und Honecker sprach davon, daß es in der Literatur keine Tabus mehr geben dürfe.
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Heute steht der Leser vor der Frage, ob sich die verspätete Herausgabe - unabhängig vom zeitgeschichtlichen Zeugniswert - gelohnt hat. Wie beinahe jede Anthologie ist der Band ein Ergebnis von Kompromissen ... "

Quelle: Peter Walther: die tageszeitung, 11.11.1995.

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