Hörspiele

1964 Es fing so einfach an.
Erstsendung: Radio DDR, II. Programm, 28.9.1965.
Länge: 65 Minuten.
Regie: Fritz Göhler.
Mit: Hansjürgen Gruner, Gerd Ehler, Karin Seidel u.a.

Die Auseinandersetzung zwischen dem jungen Betonierer Peter Grimm und seinem Bauführer, dem alten, aber auch eigenwilligen Praktiker Seidel, enthüllt Konflikte und Widerspüche, die sich beim Aufbau des Sozialismus in der DDR ergeben.

Quelle: Hörspiel-DB der Arbeitsstelle Medienforschung, Uni Osnabrück, Prof. Dr. Wolfgang Becker.


1979 Niedergang des Kleinhandels.
Erstsendung: SFB, 1.12.1979.
Länge: 60 Minuten.
Regie: Robert Mateijka.


1986 Leben im Winter.
Erstsendung: SDR, 26.1.1986.
Länge: 72 Minuten.
Regie: Günther Sauer.
Mit: Heinz Schacht, Hans Timerding, Brigitte Mira u.a.


1986 Felgentreu.
Erstsendung: SFB, 22.11.1986.
Länge: 64 Minuten.
Regie: Robert Mateijka.

Im Jahre 1811 wurden Heinrich von Kleist und Henriette Vogel am Ufer des sogenannten kleinen Wannsees tot aufgefunden. "Tod durch Herzschuß bei der Dame, bei dem Herrn durch Schuß in den Mund. Zwei Pistolenschüsse, sonst keine Anzeichen von Gewalt. Es gibt einen Abschiedsbrief und es gibt Zeugen." Felgentreu wird als Untersuchungsrichter mit dem Auftrag einer schnellen Erledigung der Sache an den Ort des Geschehens entsandt. Seine Ermittlungen, die auch Kleists geheimratliche politische Betätigung miteinbeziehen, ergeben Widersprüche und erregen das Interesse höchster Kreise ... Die Akte Kleist wird schließlich auf königliche Kabinettsorder hin geschlossen.
Die Figur des Richters Felgentreu, der durch diesen Fall an den Rand seiner Existenz gebracht wird, ist überliefert; seine Geschichte dagegen ist erfunden. Dem historischen Felgentreu untersteht 1818 laut Register des königlichen Kammergerichts das Postfiskalat.

Quelle: HörDat.in-berlin.de.


1987 Marco mit c. Wie Marco Polo.
Erstsendung: SDR, 24.5.1987.
Ein Monologhörspiel.
Länge: 56 Minuten.
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit:: Philip Moog (Marco), Franz Böhm, Antje Hagen, Christa Berndl u.a.

Marco, der kleine große, der einsame Junge in Berlin, redet - noch nicht ganz vierzehn Jahre alt - gegen seine Angst an, die er natürlich keinem gegenüber zugibt, und spricht sich gegen das entsetzliche Grauen, das ihn manchmal überfällt, in einer Art innerem Monolog ständig und pausenlos, fast panisch, Mut zu. Die Mama ist tot. Aber bestimmt wäre sie stolz auf ihn: wie er die Schule schafft, wie er den Haushalt in Schuß hält, mit der Clique fertig wird und sogar Kajott, den Vater, zwar nicht ganz alleine, aber doch auch durch seine ganze Liebe und Hoffnung vom Suff weggebracht hat. Nun hat er sich zum ersten Jahrestag von Kajotts Trockensein eine fabelhafte Überraschung ausgedacht. Doch dann wartet Marco umsonst, und an Stelle von Kajott ist das Grauen wiedergekommen.

Quelle: PR-Text, SDR.


2001 Trug.
Erstsendung: DeutschlandRadio, 14.10.2000.
Länge: 75 Minuten.
Regie: Karl-Heinz Liefers. Bearbeitung: Sigrid Schleede.
Mit: Hans-Peter Hallwachs, Michael König, Hansjürgen Hürrig, u.a.


Filmszenarien

1975 Ikarus.
Liedertexte "Ikarus", "Ich möchte", "Ene mene mopel" von Bettina Wegner.
Erstsendung: DEFA, 19.9.1975.
Länge: 91 Minuten. Jugendfilm.
Regie: Heiner Carow. Kamera: Jürgen Brauer. Szenenbild: Dieter Adam. Musik: Peter Gotthardt. Schnitt: Evelyn Carow. Mit Peter Welz, Karin Gregorek, Peter Aust, Hermann Beyer, Günther Junghans u.a., farbig.
BRD: 1980, BR. (Gekürzte Fassung).

Die Enttäuschung eines Jungen aus geschiedener Ehe über das nicht eingelöste Geburtstagsversprechen seines Vaters führt zu einer Kurzschlusshandlung, der eine noch größere Enttäuschung folgt. Ein sehr dichter und bei aller liebevollen Heiterkeit sehr ernster Film über die Verwundbarkeit von Kindern und den Mangel an Sensibilität und Aufmerksamkeit bei Erwachsenen.

Quelle: Lexikon des internationalen Films 1999/2000 (CD-ROM).


1976 Film über Kleist.
Exposé. In: Litfass, H. 8, 1977. S. 18-22.
(Nicht realisiertes Filmprojekt).


1979 Kotte.
(ZDF) Erstsendung: 12.2.1979.
Regie: Horst Flick. Mit Jürgen Prochnow, Lisa Helwig u.a.
(Drehbuch nach "Alte Filme").


1982 Leben im Winter.
(ZDF) Erstsendung: 20.12.1982.
Regie: Hartmut Griesmayr.
(Drehbuch nach "Leben im Winter").


1987 Die Frosch-Intrige.
Fernsehfilm (ZDF). Erstsendung: Februar 1991.
Regie: Hartmut Griesmayer.
(Filmsatire nach Erich Loests Roman "Froschkonzert").


1995 Matulla und Busch.
Fernsehfilm (ORB, SFB, MDR). Erstsendung: 20.12.1995.
Regie: Matti Geschonneck. Buch (nach Motiven des gleichnamigen Romans von Klaus Schlesinger): Ulrich Plenzdorf.
Mit Erwin Geschonneck, Fred Delmare, Inga Busch, Otto Sander u.a.


Theater

1979 Der Niedergang des Kleinhandels.
Uraufführung Halle 1979.

Tondokumente

1996 Zeugnis ablegen.
Die Tagebücher des Victor Klemperer 1933-1945. Funkbearbeitung: Klaus Schlesinger. 6 CDs. Berlin.

1997 Leben sammeln.
Die Tagebücher des Victor Klemperer 1918-1932. Funkbearbeitung: Klaus Schlesinger. 3 CDs. Berlin.

1999 Zwischen allen Stühlen.
Die Tagebücher des Victor Klemperer 1945-1959. Funkbearbeitung: Klaus Schlesinger. 3 CDs. Berlin.

2001 Trug.
Länge: 75 Minuten.
Regie: Karl-Heinz Liefers. Bearbeitung: Sigrid Schleede.
Aufnahme aus dem DeutschlandRadio. 1 CD. Berlin.