"Es wollte sich etwas ausdrücken in mir", antwortet Klaus Schlesinger auf die Frage eines Interviewers, was ihn zum Schreiben gebracht habe.

Nach Veröffentlichung seiner ersten Erzählung "David" (1960) beginnt Schlesinger mit dem Schreiben literarischer Reportagen, die Mitte der 60er Jahre in der "Neuen Berliner Illustrierten" (NBI) abgedruckt werden. Bald darauf schreibt er an seinem Erstling "Michael", der ihn mehrere Jahre in Anspruch nimmt und den er später einmal als "ein hoch moralisches Buch mit stark neurotischen Zügen" bezeichnen wird. Damit aber gelingt ihm der Durchbruch vom Journalisten zum freien Schriftsteller.

Schlesinger äußert sich auch in anderer Form zu den aktuellen Fragen seiner Zeit. Zahlreiche Essays und Aufsätze sind in Zeitungen und Zeitschriften publiziert; darüber hinaus verfasst er Hörspiele und Drehbücher für Verfilmungen seiner Stoffe.

Die folgenden Seiten bieten einen Überblick über das journalistische und literarische Gesamtwerk Schlesingers. Bisher vorliegende Bibliografien wurden ergänzt und aktualisiert. Im Vordergrund des Werkverzeichnisses stehen die Buchveröffentlichungen und seine frühen, zum Teil unbekannten literarischen Reportagen.

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