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1982 - 1992 Neun Jahre lang (mit kurzen Unterbrechungen) wohnt und lebt Schlesinger im besetzten Haus in der Potsdamer Straße 157/159. In dieser Zeit ist er in der Hausbesetzerszene politisch aktiv.
1984 Die Erzählung "Matulla und Busch" erscheint.
1986 Ernst-Reuter-Preis für die Fernsehverfilmung von "Leben im Winter".
1988 Am 13. September liest Klaus Schlesinger in der Leipziger Steinstraße 18, im Jugendklubhaus "Arthur Hoffmann", aus seinem Werk. Dies ist die erste Lesung Schlesingers im Osten seit seinem Weggang.
1990 Anfang des Jahres wird die Ost-taz gegründet. Schlesinger wird Gesellschafter der Ostausgabe der taz, gemeinsam mit Jürgen Kuttner und Martin Stade. Die Zeitung existiert jedoch nur wenige Monate.

"Fliegender Wechsel - Eine persönliche Chronik", erscheint beim Hinstorff-Verlag.
1995 Herausgabe der Anthologie "Berliner Geschichten" durch Ulrich Plenzdorf, Martin Stade und Klaus Schlesinger.
1996 Schlesinger beantragt die Mitgliedschaft für den PEN-Ost.

Im ersten Halbjahr hält sich Schlesinger als Stipendiat im Schloß Wiepersdorf, südlich von Berlin, auf und bearbeitet die Tagebücher Victor Klemperers für den Hörfunk.

Der Roman "Die Sache mit Randow" erscheint beim Aufbau-Verlag.
1998 Die Aufsatzsammlung "Von der Schwierigkeit, Westler zu werden" wird beim Aufbau-Verlag veröffentlicht.
2000 Schlesinger wird Mitglied der Akademie der Künste.

Der Roman "Trug" erscheint im Aufbau-Verlag.

Schlesinger erhält am 2. Dezember in Wien den Erich-Fried-Preis. Die Laudatio hält der ungarische Schriftsteller György Dalos.
2001 Klaus Schlesinger und Daisy Böhme heiraten.

11. Mai: Klaus Schlesinger stirbt in Berlin an Leukämie. Er wird auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beigesetzt. Die Trauerrede hält Adolf Endler.
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